AKTUELLES

Erntedankfest im Dorfmuseum Langlingen am 7. Oktober

Auf dem Gelände des Dorfmuseums Langlingen, Hauptstr. 44, wird am Sonntag, den 7. Oktober 2018 von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr das Erntedankfest gefeiert. Es ist Höhepunkt und Abschluss des Museumsjahres.

 

Für die Besucher gibt es an diesem Tag wieder so manches zu entdecken: Gezeigt werden alte Handwerkstechniken wie Spinnen, Weben, Filzen, Flechten, Schmieden und Besenbinden. Es wird Sirup gekocht und im Fass gebuttert. Auch gibt es Vorführungen zur Flachsverarbeitung und Seiledrehen. Getreide wird mit dem Pferde-Göpel und der Dampf-Lokomobile gedroschen und zu Mehl vermahlen.

 

Darüber hinaus wird auch wieder der Trecker-Club Langlingen seine Oldtimer-Schlepper vorführen und kostenlose Planwagenfahrten mit einem alten Deutz-Schlepper durch Langlingen anbieten.

 

Alle Ausstellungen des Museums sind geöffnet. Die Museumskaffeestube bietet leckeren Kuchen an. Für das leibliche Wohl werden darüber hinaus frisch geschmierte Brote und Gegrilltes angeboten.Der Eintritt ist frei.

 

Wer möchte, kann bereits um 10.30 Uhr am Gottesdienst in der St. Johannis Kirche und anschließend am Suppenessen im Gasthaus Angermann teilnehmen.

 

 

Ausstellung "Kon-Texte" in der Synagoge Celle

Die Ausstellung stellt die Verfassungsänderung der Hannoverschen Landeskirche zum Judentum in einen Dialog mit jüdischen und christlichen Stimmen, sie führt hin zu einem Nachdenken über die christliche Beziehung zum Judentum und will so eine verfassungsgemäße kirchliche Praxis unterstützen.

 

Der Inhalt der Kon-Texte-Broschüre wird vorgestellt und lädt die Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, die eigene Beziehung zum Judentum zu reflektieren. Ziel dieser Ausstellung ist es, zum Nachdenken über das Verhältnis von Kirche und Judentum anzuregen. Es wäre schön, wenn es zu einem lebendigen Gespräch über die Kon-Texte käme. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart.

 

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Laufzeit: 28. September bis 18. November 2018

Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e. V. Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.

 

 

 Ab 16.10. in Unterlüß: "WASSER - FARBEN - BILDER. Aquarell, Gouache und Tusche: Bilder im Vergleich"

Wasserlösliche Farben gelten schon seit dem Mittelalter als schnell verfügbare Malmittel, die leicht zu transportieren sind und daher ideal geeignet für das Malen auf Reisen oder für Naturstudien im Freien. Künstler aller Zeiten nutzten und nutzen sie aber nicht nur für Studien und Entwürfe, sondern auch für Gemälde auf Papier.

 

Albert König malte offensichtlich gern mit diesen Farben. Neben etlichen eigenständigen Bildern stehen seine vorbereitenden Studien und Entwürfe für Gemälde oder Holzschnitte im Zentrum dieser Ausstellung. Der Besucher kann unmittelbar Entwurf und Gemälde miteinander vergleichen und sich so die Vor- und Nachteile der Wasserfarbenmalerei erschließen.

 

Anhand vieler Werke Königs und anderer Maler werden außerdem die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wasserfarben veranschaulicht. Entwürfe von Ole West, Illustrationen von Frido Witte sowie Studienblätter, Skizzen und Bilder weiterer Künstler unserer Region zeigen, wie vielfältig die diese besonderen Farben zum Einsatz kamen.

 

Eröffnung: 14.10.2018 um 11.30 Uhr

Laufzeit: bis 16.12.2018

Stiftung Albert-König-Museum Unterlüß, Albert-König-Straße 10, 29345 Südheide

Öffnungszeiten: geöffnet täglich außer montags von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Ab November samstags und sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Außerdem nach Vereinbarung.

 

 

Kunstausstellung "Schnuckenprojekte" von Heike Schlobinski im Museumshof Winsen

Borstige Schönheit und robuste Transparenz: Eine neue Ausstellung im Winser Museumshof zeigt ab Sonntag, 16. September 2018, schöpferische Reibungsflächen im Spannungsfeld von Kunst und Natur.

 

Mit den "Schnuckenprojekten" stellt die Künstlerin Heike Schlobinski einen facettenreichen Werkzyklus vor, der inspiriert ist vom archaischen Reiz der Heidschnucke. Neben Malerei, Zeichnungen und medialen Dokumentationen präsentiert die Künstlerin erstmals Unikate ihrer aktuellsten textilen Werkgruppe "transparente Raumkunst".

 

Ausgangspunkt und Leitfaden für die Schnuckenprojekte ist eine mehrjährige künstlerische Forschungsphase in der Schmarbecker Heide, wo Schlobinski dem natürlichen Jahreszyklus einer Schnuckenherde folgte und mit dem wachsamen Blick einer Künstlerin das eigenwillige Wesen der Tiere studierte.

 

Die Ausstellung dokumentiert Teile dieser Spurensuche. Eindrucksvolles Kernstück der Präsentation ist eine Gemäldeserie von markanten Schnuckenporträts – befremdlich in ihrer realistischen Unmittelbarkeit, verführerisch in ihrer sinnlich-stofflichen Malweise.

 

Heike Schlobinski (*1963) studierte Textildesign in Kassel und Hannover und ist seit 1995 als freischaffende Malerin tätig. Ihre Arbeiten zeigen einen ausgeprägten Sinn für haptische Qualitäten.

 

Ihr gestalterisches Interesse an Material, Stofflichkeit und Oberfläche führt zu einer besonderen Ausdrucksweise am Webstuhl: Herausgefordert vom widerspenstigen Charakter des Schnuckenhaarkleides entwirft sie experimentelle Gewebe aus handgesponnenen Schnuckengarnen in handwerklich bewusst reduzierter Arbeitsweise.

 

Mit der textilen Interpretation der Schnuckenwolle schlägt Schlobinski einen Bogen zwischen Malerei und Webkunst und verleiht dem unbeliebten und kulturell nahezu vergessenen Material einen ästhetischen, mitunter märchenhaften Glanz.

 

Das Museum steuert der Ausstellung mit einem historischen Blick auf die wirtschaftliche Bedeutung der bäuerlichen Schnuckenhaltung einen spannenden Aspekt bei und unterstreicht somit zusätzlich die kulturelle Relevanz des Themas.

 

 

"Vom Petroleumsegler zum Mammuttanker": Bilderausstellung im Deutschen Erdölmuseum

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze präsentiert unter dem Titel „Vom Petroleumsegler zum Mammuttanker“ eine Bilderausstellung zur Geschichte der überseeischen Tankschifffahrt von 1880 bis 1985.


Öltanker spielen für die weltweite Verteilung des Erdöls und seiner Produkte auch heute noch eine wichtige Rolle. Zudem übt dieser Schiffstyp aufgrund seiner teilweise beeindruckenden Dimensionen auch auf den Laien eine besondere Faszination aus. So gilt der bislang größte „Supertanker“, die fast 460 m lange Jahre Viking (fertiggestellt 1980), als das längste jemals gebaute Wasserfahrzeug der Welt. Nicht zuletzt aufgrund der teils verheerenden Folgen, die ei-nige Tankerunglücke in der Vergangenheit für die Umwelt hatten, sind diese „Giganten der Meere“ aber durchaus nicht unumstritten.

Über die Anfänge des transozeanischen Öltransports (zunächst in Fässern bzw. Barrels) und Geschichte der Tanker ist allgemein relativ wenig bekannt. Daher soll die Sonderausstellung, die zweite in diesem Jahr, dem Laien einen anschaulichen Überblick vermitteln, in welchen Schritten sich die Größen- und Konstruktionsentwicklung bis zu ihrem Höhepunkt zu Beginn der 1980er-Jahre vollzogen hat.


Die realistischen und detailgetreuen Gemälde und Zeichnungen zeigen einen Querschnitt durch das Werk des in Brunsbüttel am Nord-Ostsee-Kanal aufgewachsenen Marinemalers Holger Koppelmann (geboren 1949). Koppelmann, dessen Familie mit der Schifffahrt eng verbunden war, begann 1970 neben seinem Beruf als Fernmeldetechniker mit der Malerei, die er bis heute stetig vervollkommnete. Die meisten seiner zahlreichen Schiffsdarstellungen entstanden im Auftrag von Reedereien, Museen und privaten Sammlern. Auch der bekannte Modellbauer Revell gehörte zu seinen Kunden.


Ergänzt wird die Ausstellung durch einige kleinere dreidimensionale Modelle, darunter eines vom 1958/60 gebauten Ölhafen in Brunsbüttel(koog). Am 5. September um 19.00 Uhr wird schließlich Joachim W. Pein, Autor zwei Fachbücher über Supertanker, einen Vortrag im Erdölmuseum halten. Aus diesem Anlass wird auch der Künstler anwesend sein und gerne
Fragen zu seinen Bildern und den abgebildeten Schiffen beantworten.

 

Laufzeit: 20. Juli bis 4. November

 

 

Zeig' mir Deine Zukunft: Malawi - Deutschland. Fotoausstellung im Ludwig-Harms-Haus

Seit dem 10. Juli zeigt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) die Fotoausstellung "Zeig mir Deine Zukunft. Malawi – Deutschland. Bildung in Momentaufnahmen" im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Verein Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V., dem Kulturbüro der Landeshauptstadt und der Marktkirche Hannover, wo sie zum Auftakt gezeigt wurde.

 

Das Projekt ein Beitrag zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre.

 

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Pastor Michael Hager, Mitarbeiter des ELM bei der Ev.-Lutherischen Kirche in Malawi, sowie von Sam Junior Banda, Journalist aus Malawi. Seine Fotodokumentation entstand 2017 während seines Aufenthalts in Hannover. Unterschiedliche Stile und Blickwinkel beider Fotografen auf das Thema Bildung lassen einen interkulturellen Dialog zwischen den Arbeiten entstehen.  

 

Öffnungszeiten: Täglich von 8.30 bis 18.00 Uhr, sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung (auch zu Fragen der Ausleihe) bei Helene Pede, Ausstellungskoordinatorin, Tel.: 05052/69-219.

 

 

 

Bomann-Museum zeigt Ausstellung zu den Kriegsgefangenenlagern in Celle im Ersten Weltkrieg

Ab 26. Mai zeigt das Bomann-Museum Celle eine große Sonderausstellung über die Kriegsgefangenenlager in Celle von 1914–1918. Leihgaben aus dem In- und Ausland, darunter eine große Sammlung von Objekten, Grafiken und Gemälden aus Italien, sowie Tagebücher und kurz nach dem Krieg verfasste Erinnerungen vermitteln ein berührendes Bild vom Alltag der Kriegsgefangenen hinter Stacheldraht im Ersten Weltkrieg in Deutschland.

Im Ersten Weltkrieg entstand das erste große Lagersystem des 20. Jahrhunderts; Kriegsgefangenschaft wurde zu einem Schicksal der Massen. Insgesamt gerieten bis 1918 in allen kriegsteilnehmenden Staaten zwischen 6 und 8 Millionen Soldaten in Gefangenschaft.

 

Auch in bzw. bei Celle gab es zwei Gefangenenlager: Im Dorf Scheuen, etwa 8 km vom Stadtzentrum entfernt, entstand ab September 1914 ein Barackenlager: Das „Cellelager“ war auf etwa 10.000 Kriegsgefangene ausgelegt und damit eines der größten Lager in der Provinz. Im Celler Schloss wurde ein Gefangenenlager ganz anderen Charakters – und einmalig im Deutschen Kaiserreich – eingerichtet: Etwa 250 „Zivilgefangene höherer Lebensstellung“ waren mitten im Zentrum von Celle interniert.

 

Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Dokumente und Fotografien das Leben der Kriegsgefangenen, ihre Unterbringung, ihre Ernährung in Zeiten des Mangels, die Seelsorge für die Mitglieder von vier Religionsgemeinschaften oder die „Freizeitgestaltung“ mit Theater, Musik, Kunst, Sport und Bildung. Thematisiert werden aber auch Fluchtversuche, Krankheit und Tod.

 

Biografien einzelner Kriegsgefangener aus Großbritannien, Italien, Belgien und Siam/Thailand, ihr Weg in die Gefangenschaft, ihre Erlebnisse in den Lagern und ihr weiteres Leben verdeutlichen, wie viele einzelne Schicksale hinter der kaum vorstellbaren Zahl von 8 Millionen stehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Dokumentarfilm, der Episoden aus dem Alltag der Gefangenen erzählt. Mit der Rückkehr von „Erinnerungsstücken“ für die Ausstellung ins Museum werden die Erinnerungen und Geschichten, 100 Jahre nach den Ereignissen, wieder lebendig.

 

Laufzeit der Ausstellung: 26.05.-11.11.2018.

 

Ausstellung und Begleitband wurden maßgeblich unterstützt von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und dem Lüneburgischen Landschaftsverband aus Mitteln zur regionalen Kulturförderung.

 

 

Museummovies-Kurzfilme bei "Hannover Filmklappe" prämiert

Beim gemeinsamen 11. Kurzfilm-Wettbewerb „Hannover Filmklappe“ 2017 der Medienzentren von Hannover (Region) und Celle wurden Ende Oktober 2017 drei der im Rahmen des Projektes museummovies entstandenen Schüler-Kurzfilme mit Preisen ausgezeichnet: Der im Albert-König-Museum entstandene Film „Die Prinzessin aus dem Waldgemälde“ des Gymnasiums Ernestinum in Celle erreichte in der Kategorie „Sekundarbereich Klassen 5-7“ den 1. Platz. In der Kategorie „Förderschule“ belegte die Sprachheilschule Celle mit „Kunstraub mit Nebenwirkungen“ und „Das Herz und die Bombe“ den 1. und 2. Platz. Insgesamt gab es diesmal 46 Einreichungen.

 

 

Für die Gewinnerteams gibt es Preisgelder von jeweils 200,00 EUR. Die Zweitplatzierten bekommen freien Eintritt inklusive Getränke für die Kammerlichtspiele Celle. Ein toller Erfolg – Wir gratulieren!

 

Kinder filmten im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. im Frühjahr 2017 ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum ins Leben gerufen. Die Idee war, Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis zu animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begaben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersannen fantasievolle und fantastische Geschichten, die dann mit der Digitalkamera abgedreht wurden. Der Schnitt erfolgte anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollten auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Sämtliche Filme wurden am 20. Mai in den Kammerlichtspielen Celle uraufgeführt. Auch wurde eine DVD mit allen Beiträgen produziert.

 

Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeits-orientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.

 

 

 

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