AKTUELLES

Ausstellung "Kon-Texte" in der Synagoge Celle

Die Ausstellung stellt die Verfassungsänderung der Hannoverschen Landeskirche zum Judentum in einen Dialog mit jüdischen und christlichen Stimmen, sie führt hin zu einem Nachdenken über die christliche Beziehung zum Judentum und will so eine verfassungsgemäße kirchliche Praxis unterstützen.

 

Der Inhalt der Kon-Texte-Broschüre wird vorgestellt und lädt die Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, die eigene Beziehung zum Judentum zu reflektieren. Ziel dieser Ausstellung ist es, zum Nachdenken über das Verhältnis von Kirche und Judentum anzuregen. Es wäre schön, wenn es zu einem lebendigen Gespräch über die Kon-Texte käme. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart.

 

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Laufzeit: 28. September bis 18. November 2018

Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e. V. Celle und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V.

 

 

 Ab 16.10. in Unterlüß: "WASSER - FARBEN - BILDER. Aquarell, Gouache und Tusche: Bilder im Vergleich"

Wasserlösliche Farben gelten schon seit dem Mittelalter als schnell verfügbare Malmittel, die leicht zu transportieren sind und daher ideal geeignet für das Malen auf Reisen oder für Naturstudien im Freien. Künstler aller Zeiten nutzten und nutzen sie aber nicht nur für Studien und Entwürfe, sondern auch für Gemälde auf Papier.

 

Albert König malte offensichtlich gern mit diesen Farben. Neben etlichen eigenständigen Bildern stehen seine vorbereitenden Studien und Entwürfe für Gemälde oder Holzschnitte im Zentrum dieser Ausstellung. Der Besucher kann unmittelbar Entwurf und Gemälde miteinander vergleichen und sich so die Vor- und Nachteile der Wasserfarbenmalerei erschließen.

 

Anhand vieler Werke Königs und anderer Maler werden außerdem die Unterschiede zwischen den verschiedenen Wasserfarben veranschaulicht. Entwürfe von Ole West, Illustrationen von Frido Witte sowie Studienblätter, Skizzen und Bilder weiterer Künstler unserer Region zeigen, wie vielfältig die diese besonderen Farben zum Einsatz kamen.

 

Eröffnung: 14.10.2018 um 11.30 Uhr

Laufzeit: bis 16.12.2018

Stiftung Albert-König-Museum Unterlüß, Albert-König-Straße 10, 29345 Südheide

Öffnungszeiten: geöffnet täglich außer montags von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Ab November samstags und sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr.

Außerdem nach Vereinbarung.

 

 

Bomann-Museum zeigt Ausstellung zu den Kriegsgefangenenlagern in Celle im Ersten Weltkrieg

Ab 26. Mai zeigt das Bomann-Museum Celle eine große Sonderausstellung über die Kriegsgefangenenlager in Celle von 1914–1918. Leihgaben aus dem In- und Ausland, darunter eine große Sammlung von Objekten, Grafiken und Gemälden aus Italien, sowie Tagebücher und kurz nach dem Krieg verfasste Erinnerungen vermitteln ein berührendes Bild vom Alltag der Kriegsgefangenen hinter Stacheldraht im Ersten Weltkrieg in Deutschland.

Im Ersten Weltkrieg entstand das erste große Lagersystem des 20. Jahrhunderts; Kriegsgefangenschaft wurde zu einem Schicksal der Massen. Insgesamt gerieten bis 1918 in allen kriegsteilnehmenden Staaten zwischen 6 und 8 Millionen Soldaten in Gefangenschaft.

 

Auch in bzw. bei Celle gab es zwei Gefangenenlager: Im Dorf Scheuen, etwa 8 km vom Stadtzentrum entfernt, entstand ab September 1914 ein Barackenlager: Das „Cellelager“ war auf etwa 10.000 Kriegsgefangene ausgelegt und damit eines der größten Lager in der Provinz. Im Celler Schloss wurde ein Gefangenenlager ganz anderen Charakters – und einmalig im Deutschen Kaiserreich – eingerichtet: Etwa 250 „Zivilgefangene höherer Lebensstellung“ waren mitten im Zentrum von Celle interniert.

 

Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Dokumente und Fotografien das Leben der Kriegsgefangenen, ihre Unterbringung, ihre Ernährung in Zeiten des Mangels, die Seelsorge für die Mitglieder von vier Religionsgemeinschaften oder die „Freizeitgestaltung“ mit Theater, Musik, Kunst, Sport und Bildung. Thematisiert werden aber auch Fluchtversuche, Krankheit und Tod.

 

Biografien einzelner Kriegsgefangener aus Großbritannien, Italien, Belgien und Siam/Thailand, ihr Weg in die Gefangenschaft, ihre Erlebnisse in den Lagern und ihr weiteres Leben verdeutlichen, wie viele einzelne Schicksale hinter der kaum vorstellbaren Zahl von 8 Millionen stehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Dokumentarfilm, der Episoden aus dem Alltag der Gefangenen erzählt. Mit der Rückkehr von „Erinnerungsstücken“ für die Ausstellung ins Museum werden die Erinnerungen und Geschichten, 100 Jahre nach den Ereignissen, wieder lebendig.

 

Laufzeit der Ausstellung: 26.05.-11.11.2018.

 

Ausstellung und Begleitband wurden maßgeblich unterstützt von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und dem Lüneburgischen Landschaftsverband aus Mitteln zur regionalen Kulturförderung.

 

 

Kinder filmten im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. im Frühjahr 2017 ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum ins Leben gerufen. Die Idee war, Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis zu animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begaben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersannen fantasievolle und fantastische Geschichten, die dann mit der Digitalkamera abgedreht wurden. Der Schnitt erfolgte anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollten auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Sämtliche Filme wurden am 20. Mai in den Kammerlichtspielen Celle uraufgeführt. Auch wurde eine DVD mit allen Beiträgen produziert.

 

Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeitsorientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.

 

 

 

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