AKTUELLES

Synagoge Celle zeigt "Schritte zur Erinnerung: NS-Verfolgte aus den Benelux-Ländern im Zuchthaus Hameln"

Diese Ausstellung ist den 871 Männern aus den Benelux-Staaten gewidmet, die als Gefangene während des Zweiten Weltkriegs im Zuchthaus Hameln einsitzen mussten. Sie waren zumeist Widerstandskämpfer. Wegen der dramatisch verschlechterten Haftbedingungen nach 1943 und der Todesmärsche, auf die sie 1945 beim Herannahen der Alliierten vorzugsweise geschickt wurden, sind unter ihnen überproportional viele Opfer (insgesamt 220) zu beklagen.

 

Jedes einzelne Haftschicksal brachte Angehörigen und Freunden Ungewissheit und Leid. Angehörige, deren Ehemann, Sohn oder Vater nicht in die Heimat zurückkehrte, litten ihr Leben lang unter dem Verlust. Nicht selten war die Suche nach einem Grab vergebens. Viele Familien blieben mit diesem Verlust allein. Von deutscher Seite kam kein noch so kleines Zeichen des Bedauerns.

 

Der Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln hat über viele Jahre Kontakte zu ehemaligen Gefangenen und Nachkommen in der Haft verstorbener Gefangener in den Benelux-Staaten aufgebaut. Die Ausstellung, die exemplarische Häftlingsschicksale zeigt, wurde durch Bernhard Gelderblom und Mario Keller-Holte erarbeitet.

 

Das Projekt „Benelux-Bürger im NS-Zuchthaus Hameln“ wurde vom Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der EU und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Celle unterstützt.

 

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Laufzeit: 25. April bis 4. August 2019

Veranstalter: Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

 

Aktionen im Dorfmuseum Langlingen zum Internationalen Museumstag

Vor 31 Jahren wurde das Dorfmuseum im Speicher des ehemaligen „Greithen Hofes“ mit etwa 164 Exponaten eröffnet. Mittlerweile gehören nicht nur mehr als 4500 Exponate sondern auch drei weitere Ausstellungsgebäude und ein Kräutergarten mit diversen Pflanzen zum Museum in der Ortsmitte. Am „Internationalen Museumstag“ wird neben dem Speicher die Dampflokomobile angeheizt und in Betrieb zu sehen sein. Sie ist eine der wenigen vollbetriebsfähigen in Norddeutschland.

 

Lassen Sie sich am Sonntag, den 19. Mai, von 13.00 bis 17.00 Uhr in die Lebenswelt der dörflichen Bevölkerung des letzten Jahrhunderts entführen. Vielleicht werden Sie einige Dinge aus eigener Kindheit wiedererkennen. Im Kräutergarten sprießen die Pflanzen. Viele Beete sind bestellt und warten auf die wärmende Maisonne. Holen Sie sich Tipps oder erfahren sie Neues aus der Welt der Kräuter. Unser Gartenteam gibt gerne Ratschläge und beantwortet Fragen.

 

Die Museumskaffeestube ist geöffnet. Genießen Sie unsere selbstgebackenen Torten! Bei schönem Wetter können Sie draußen sitzen. Der Eintritt ist frei.

 

"Die Welt ist voller Musik: 150 Jahre Männergesangverein Germania Eschede" in Markmanns Spielzeugstuben

 „Die Welt ist voller Musik“. Vor 150 Jahren wurde der Männerchor Germania in Eschede gegründet. Durch Dokumente, Urkunden und ausgestellte Bilder werden Erinnerungen wach. Im Wandel der Zeit hat sich vieles verändert. In den Vitrinen wird die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wieder lebendig.

 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9.00 bis 12.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und nach Vereinbahrung

 

Laufzeit der Ausstellung: bis 21.09.2019

 

Anschrift und Kontakt: Markmanns Spielzeugstuben, Bahnhofstraße 1, 29348 Eschede, Tel. 05142/831

 

 

40 Jahre Winser Museumshof: Jubiläums-Ausstellung und Hoffest

 

An seine Gründung durch zehn Winser Bürger im März vor 40 Jahren erinnert der Winser Heimatverein mit einer kürzlich eröffneten Jubiläums-Ausstellung und einem Hoffest am 16. Juni. Die Schau „Aufgebaut – 40 Jahre Winser Heimatverein“ ist bis zum Saisonbeginn am 19. April auf Anfrage zu besichtigen.

 

Die beiden auf dem Museumshof wieder aufgebauten, aus Winsen stammenden Wohnhäuser des Ortes aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt der Dokumentation mit Fotografien, historischen Karten und Dokumenten. Sie geben einen Eindruck von der Geschichte dieser regionaltypischen Fachwerkhäuser, ihrer Bewahrung durch den Verein und den vielfältigen Vereinsaktivitäten auf dem Museumshof.

 

Öffnungszeiten: Mittwochs und sonnabends von 15.00 bis 18.00 Uhr und sonn- und feiertags von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Internationaler Museumstag (19. Mai): Um 11.30 Uhr und 15.00 Uhr kostenlose Führungen durch die Ausstellung

Anschrift und Kontakt: Winser Museumshof, Brauckmanns Kerkstieg 6, 29308 Winsen/Aller, Tel. 05143/81 40

 

 

Bomann-Museum zeigt: "Schwarze Kunst. Entdeckung einer Farbe im Werk von Eberhard Schlotter"

Für Eberhard Schlotter ist Schwarz eine künstlerische Herausforderung: Es verhüllt und macht sichtbar zugleich. Inspiriert von der ambivalenten Wirkung dieser Farbe erobert der Künstler das Schwarz für seine Bildwelten. Die Farbe ist malerisches Mittel, optisches Werkzeug und vielschichtiger Bedeutungsträger.

 

Anhand ausgewählter Gemälde und Grafiken aus fünf Schaffensjahrzehnten folgt die Ausstellung den Spuren der unbunten Farbe und zeigt die Feinheiten der Darstellungsmöglichkeiten von der pointierten Kontur bis zum absoluten Schwarz.

 

Eberhard Schlotter (1921–2014) entdeckte mit dem harten Licht Spaniens die Qualitäten des Schattens und somit auch die Spielarten der Dunkelheit. Er nutzte die Varietäten von Schwarz als malerische Provokation gegen die Farbenwelt und fand eigenwillige Ausdrucksformen für emotionale Extremzustände und magische Zwischenreiche. Motivisch stellte er Schwarz vor allem auch in der Grafik oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit und erweiterte mit technischen Raffinessen das Spektrum schwarzer Nuancen.  

 

Die Ausstellung ermuntert zum Nachdenken über Wirkung und Bedeutung des Phänomens Schwarz und macht deutlich: Schwarz ist weit mehr als nur eine Farbe!

 

Der Eröffnungsvortrag beginnt am 3. März um 11.30 Uhr im Kinosaal des Bomann-Museums. Der Eintritt ist frei. Die erste öffentliche Führung mit Kuratorin Daphne Mattner ist am Sonntag, 10.03. um 11.30 Uhr.

 

Laufzeit der Ausstellung: bis 3.11.2019.

 

Anschrift und Kontakt: Bomann-Museum Celle, Schlossplatz 7, 29221 Celle;  Öffentlichkeitsarbeit: Hilke Langhammer M. A., Tel.: 05141/12-4504, E-Mail: hilke.langhammer[at]celle.de

 

 

"Raumschiffwelten aus LEGO® Bausteinen – Stein auf Stein aus der Sammlung Lange" im Bomann-Museum

Ab dem 6. Dezember sind im Bomann-Museum Celle fast tausend Lego®-Modelle auf über 500 qm zu bestaunen. Sie stammen aus einer der größten Privat-sammlungen in Deutschland, der Sammlung von Andrea und Christian Lange. Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung bildet das Star Wars™-Thema. Aufwändige Raumfahrtszenen lassen die Filme lebendig werden. Eine Besonderheit sind dabei drei virtuelle Mitmachstationen: Raumstationen, in denen die Besucherinnen und Besucher sich und ihre Raumschiffe ins Weltall versetzen können.

 

Zu sehen sind außerdem zahlreiche Lego®-Technic- und Lego®-Architecture Modelle. Ein weiterer Anziehungspunkt in der Ausstellung ist die Lego® Friends und Disney™ Princess Serie: ein Highlight auch für Mädchen. Doch auch die 60jährige Lego®-Geschichte kommt nicht zu kurz. Der Siegeszug der bunten Steine startete 1958 in Billund, Dänemark. Seither haben die Steine auf ihrer Unterseite die charakteristischen Röhren, in die sich die Noppen der Oberseite fest einfügen: Stein auf Stein. Der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen gründete das Unternehmen bereits 1932, produzierte anfangs jedoch Holzspielzeug. 1934 erfand er den Namen Lego® als Abkürzung für leg godt (dänisch = spiel gut).

 

Gut spielen können Kinder und Familien auch in der Ausstellung: mit Lego® Steinen selber bauen, der Fantasie freien Lauf lassen und Träume umsetzen. Weiterhin gibt es Workshops zum Bauen, Lego® Racer machen die Museumspädagogik unsicher und mit einer lustigen Rallye für die ganze Familie kann man die Ausstellung und das Museum erkunden.

 

Laufzeit der Ausstellung: 6. Dezember 2018 bis 11. Juni 2019.

 

Anschrift und Kontakt: Bomann-Museum Celle, Schlossplatz 7, 29221 Celle; Öffentlichkeitsarbeit: Hilke Langhammer M. A., Tel.: 05141/12-4504, E-Mail: hilke.langhammer[at]celle.de

 

Kinder filmten im Museum

Unter dem Motto "Museum bewegt" haben die Museen im Landkreis Celle e. V. im Frühjahr 2017 ein Kinder-Kurzfilmprojekt in Kooperation mit dem Kreismedienzentrum ins Leben gerufen. Die Idee war, Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klasse von sechs Schulen im Landkreis zu animieren, die hiesigen Museen als besondere Orte mit spannenden Geschichten zu entdecken.

 

Sechs Schülergruppen begaben sich in Begleitung des Kinderbuchautors, Schauspielers und Filmemachers Thomas J. Hauck jeweils einen ganzen Tag lang auf Erkundungstour in einem der Mitgliedsmuseen und ersannen fantasievolle und fantastische Geschichten, die dann mit der Digitalkamera abgedreht wurden. Der Schnitt erfolgte anschließend im Medienzentrum Celle bzw. direkt an den beteiligten Schulen.

 

Die Kurzfilme sollten auf phantasievolle, emotionale, durchaus auch schräge, traurige oder witzige – in jedem Fall subjektive – Art und Weise Museumsinhalte in Szene setzen und aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Sämtliche Filme wurden am 20. Mai in den Kammerlichtspielen Celle uraufgeführt. Auch wurde eine DVD mit allen Beiträgen produziert.

 

Das Projekt wurde ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

 

Doku und alle Infos zum Projekt unter

 

www.museummovies.de

 

Museumsverbund mit neuem Namen

Der Museumsverbund im Landkreis Celle trägt ab sofort einen neuen Namen: Auf der Mitgliederversammlung am 5.12.2016 wurde beschlossen, dass der Verein künftig unter der Bezeichnung "Museen im Landkreis Celle e. V." firmiert. Damit soll eine stärkere Öffentlichkeitsorientierung zum Ausdruck gebracht werden. "Für potenzielle Besucher ist die Organisationsform nicht relevant", so der Geschäftsführer. "Sie interessieren sich vielmehr für die Vielfalt und das Angebot der im Landkreis befindlichen Museen." Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte mit Wirkung vom 23.01.2017.

 

Im Zuge der Namensänderung soll auch ein neues Logo entwickelt und der Außenauftritt angepasst werden. Die Website wird eine ansprechendere, zeitgemäße Optik erhalten und soll auch verbesserte Informationsmöglichkeiten bieten.

 

 

 

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